Monthly Archive for Oktober, 2010

WOGA 2010 – Wuppertaler offene Galerien und Ateliers

Während sich Künstler und Galerien im Osten der Stadt entspannt zurück legen, haben es die im Westen noch vor sich, denn hier findet die WOGA erst am 30/31. Oktober statt. Für alle “Nicht-bildungsfernen-Bevölkerungsschichten” ein absolutes Muß! Noch immer wird für das Wochenende gearbeitet, bis alles seinen Platz hat  (hier: Hebebühne e. V. ,Mirker Str. 62). Alle Informationen: www.wogawuppertal.de/article/woga-2010

“Quadriennale 2010″ in Düsseldorf an zehn Ausstellungsorten bis 30.1.2011

Zur Wiedereröffnung der Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz (jetzt K20), zeigt das Haus 18 Rauminstallationen von Josef Beuys. Parallelprozesse. Um in Beuys´Welt einzutauchen empfehen wir einen Audioguide.

Am Platz gegenüber im im Kunstverein läuft die Ausstellung “Von realer Gegenwart. Marcel Mroodthaers heute”. Unsererseits heftiges Schulterzucken, Null Punkte.

Im K21 (Ständehaus) gibt es neben spektakulären Skulpturen unter der Glaskuppel, Fotografie vom Feinsten im Untergeschoss. Dazwischen jede Menge Installationen und tolle Arbeiten. Das K21 ist vielleicht die vielseitigste Ansammlung moderner Kunst in Düsseldorf.

Monika Sosnowska: The Staircase

NRW-Forum zeigt Fotografie: Nichts geht in Düsseldorf ohne die “Becherklasse” und die Bechers. Vieles davon hat man schon gesehen. Aber die Arbeiten von Steven Shore sind herausragend und deshalb empfehlen wir die Ausstellung “Der Rote Bulli”.

Die Projektionen aus dem 40-jährigen Schaffen von Katharina Sieverding sind sehenswert und originell.
Das Gesamtprogramm:

http://www.quadriennale-duesseldorf.de/ausstellungen_der_quadriennale_2010

Voodoowald in Wuppertal? Wahnsinn!!!

Die Austrailian-Shepherd-Hündin Yoko blickt mit ängslichen Augen auf die kleinen Fetischpüppchen in den Ästen der Hainbuche, die ihr während einer kleinen Kletterpartie plötzlich begegneten. Was hat das zu bedeuten? Hainbuchen galten den Germanen als heilige Bäume und die Nähe zu einem Bach kann auch von Bedeutung sein.
Oder handelt es sich hier tatsächlich um Voodoo, um eine Fluch, der die ohnehin schon gebeutelte Stadt Wuppertal oder bestimmte Personen treffen soll? Wer oder was steckt dahinter?

Das Tal der Wupper war von jeher ein Ort, an dem Sektierer und Eigenbrödler gut gediehen. Einige waren eher religiöse Fanatiker, wie Elias Eller, andere mehr politisch extrem. Es ist also durchaus denkbar, dass das bergische “Spinnergen” wieder zugeschlagen hat und “Spiritualisten” o. ä. Elemente die Wälder unsicher machen. Vergessen wir nicht das Steinlabyrinth vor wenigen Tagen.
Wer  hat weiter Informationen? Bitte unbedingt melden.

Fliegenpilz “Der Wulstling im Walde”

Der Fliegenpilz (Amanita muscaria var. muscaria) ist ein Pilz aus der Gattung der Wulstlinge (Amanita). Der Fliegenpilz ist wenig giftig, aber nicht harmlos.

Louis Lewin, der Begründer der modernen Toxikologie, bezieht sich in seinem Werk „Phantastica“, in dem er u. a. auch die Wirkungen des Fliegenpilzes beschreibt, auf den russischen Forschungsreisenden Stepan Krascheninnikow, der im Jahre 1755 einen Bericht über Kamtschatka veröffentlichte, der 1776 in deutscher Sprache erschien. Darin beschreibt er das Phänomen der Makropsie, welche sich so äußert:[7]

Ein solcher Mensch sieht bei erweiterten Pupillen alle ihm vorgelegten Gegenstände in ungeheurer Vergrößerung und äußert sich darüber. Ein kleines Loch erscheint ihm als schrecklicher Abgrund und ein Löffel voll Wasser ein See zu sein. Entsprechend diesem Trugsehen kann er auch zu einer Handlung veranlasst werden. Legt man ihm – was Korjäken mit einem so Berauschten aus Scherz tun – nachdem er zum Gehen veranlasst worden ist, ein kleines Hindernis, z. B. ein Stöckchen in den Weg, so bleibt er stehen, mustert dasselbe und springt schließlich mit einem gewaltigen Satz darüber hinweg.“ (Wikipedia)

Organspenden (Leber, Niere, Hirn erbeten an WUPPERKLICKER