Die Sonne scheint flach über heimische Hügel und wirft mich kurzerhand an den nächsten Baum.
Die Natur zeigt noch einmal ihr schönstes Gesicht.
Bauer Lehman wärmt ein letztes Mal seine Bandscheiben in der Sonne.
Die Tiere des Waldes suchen nach Nischen und Löcher, um sich zu schützen.
Sobald es dämmert, herrscht das große “Hauen und Stechen” in der Natur.
Ob an der Schwebebahnstation Völklinger Straße, am Hauptbahnhof, wo die Vorarbeiten zur Neugestaltung des Döppersberg begonnen haben, am Alexanderplatz, direkt neben der Schwbebahnstation Ohligsmühle, überall wird gebuddelt.
Staunende Passanten fragen sich, ob die ehrgeizigen Pläne je Wirklichkeit werden. So recht kann man es nicht glauben.
http://www.wuppertal.de/microsite/doeppersberg/
Und so sieht sie aus, die Antiatombewegung (bitte auf Foto klicken):
Die Tiere des Waldes sehen auch schon “etwas merkwürdig” aus (unsteter Blick!)
Das Tal der Elbe zwischen Wendland und Brandenburg – einst „Staatsgrenze“ von DDR und BR – besticht den Besucher durch landschaftliche Schönheit und scheinbar unberührte Natur. Doch die Idylle täuscht.
Während sich so manche noch über den Verlust des deutsch-deutschen-Geistes ereifern, tobt derselbe dreist auf dem Elbdeich rum und verängstigt harmlose Kleintiere. Selbst nennt er sich jetzt „der vielbeinige Friedbold“.
Wenn Friedbold genug getanzt hat, verschwindet er unter knatternden Blähgeräuschen im grünen Dickicht der Brennnesseln.
Sie kommen aus dem Wald
und machen alles kalt.
Ihr Ziel ist das lückenlose Netz,
sie hinterlassen: NICHTS!
Wer schützt uns vor diesen Terroristen?
Da wir, aufgrund des schönen Wetters, leider nicht dazu gekommen sind “Ostergrüße” zu senden, holen wir das – mit dem Ausdruck des Bedauerns – hier und jetzt nach:
“MEHRWERT ENTSTEHT, WENN EIN GEDANKE WEITERGEDACHT WIRD”
Guerilla Sricken incl. Kaptalismuskritik im Kneipenviertel von Wuppertal-Elberfeld. Siehe kreuzende Kellner!
und wie ist es zu verstehen, wenn im Bachbett des Morsbachs plötzlich “MOOS” wächst, wird er dann zum Moosbach?
… oder ausgewachsene Schäferhunde auf Dächern spazierengehen?
und grausamen Figurenvon Bäumen herabschauen. Willkommen in Voodoo-Wuppertal!
Die Kulturfabrik Krefeld e. V. zeigt noch bis 22. Mai “plasma” – Skulpturen von Christine Santema und Malerei von Axel Höptner aus Köln.
Ein Rundgang durch das Viertel, wo früher einmal der Güterbahnhof war (?) offenbart weiteren Augenschmauß:
Es gibt also keinen Grund, nicht an den Niederrhein zu fahren, aber viel, was dafür spricht!
Neubau auf dem Ölberg – Baugruppe Malerstraße lädt ein

Wer glaubt, der Ölberg sei “nur” ein Altbaugebiet täuscht sich. Seit einigen Wochen beschäftigt sich eine Gruppe mit den Möglichkeiten in der Malerstraße einen barrierefreien Neubau zu errichten. Das Besondere: Nicht ein Bauträger baut ein Haus und versucht es meistbietend zu verscherbeln. Sondern Menschen mit den unterschiedlichsten Wohn-Bedürfnissen haben sich als Baugruppe zusammengetan und planen diesen Bedürfnissen und ihren Ressourcen entsprechend gemeinsam ein Haus. Ein spannendes Projekt: nicht nur wegen der Organisationsform, sondern auch weil sicherlich ein Neubau in unserem dichtbebauten, architektonisch relativ homogenen Viertel eine besondere Herausforderung darstellt.
Wir veröffentlichen hier die Einladung der Baugruppe zum nächsten Infotreffen:
“Einladung zur Informationsveranstaltung:
Samstag, den 19.3.2011 um 15:00 Uhr
in der Station Natur und Umwelt
Jägerhofstr. 229, 42349 Wuppertal
Kontakt: baugruppe01@gmx.de / 0202 979 29 79
Kurze Anmeldung wäre super, dann können Vorab-Infos zugesandt werden.
Wir sind bislang neun Parteien (Einzelpersonen, Familien, Wohngemeinschaften), die als Baugruppe gemeinsam ein Haus planen und bauen. Zur komplettierung der Hausgemeinschaft suchen wir noch zukünftige Nachbarn und Mitmacher für einen energieoptimierten, barrierefreien Neubau im lebendigsten und spannendsten Viertel unserer Stadt.
Wir planen unter Berücksichtigung individueller Wünsche – ideal für Menschen die maßgeschneidert, individuell und trotzdem in städtischer Nachbarschaft leben möchten. Eine Baugruppe baut ohne Bauträger und spart dadurch ca. 10-20% der Kosten ein: Low Budget bei hoher Qualität und maximaler Mitbestimmung. So können auch Familien und Einzelpersonen mit eingeschränktem Budget Wohneigentum bilden und/oder größere Wohn- und Lebensräume realisieren.
Die Flexibilität einer Baugruppe ermöglicht (fast) alles: vom Mini-Appartment bis zur 200m² Wohnung oder innovative Wohn- und Lebens-Lösungen für
Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit oder für Familien mit behinderten bzw. pflegebedürftigen Angehörigen oder Wohnen und Arbeiten
unter einem Dach….”
Nach den üblichen Vorreden von Veranstalter, Kuratoren und Sponsoren, strömte das erlesene Publikum durch die lichtdurchfluteten Säle der Kunstsammlung, als ginge es um Rembrand oder Da Vinci. Imposant die Werke des Becherschülers, aufgeteilt in bekannte Werkgruppen, wie Architektur, Museen, Familienportraits und Dschungel und jetzt auch noch Anlagen der Hightectechnologie.
120 großformatige Arbeiten, im Durchschnitt ca. 200 X 150 cm groß, perfekte Aufnahmen mit der Großbildkamera, astrein präsentiert. Einiges kam mir sogar „zu perfekt“ daher, z. B. machten einige Dschungelbilder auf mich den Eindruck von Fototapete. Dennoch kann den „kleinen Knipser“ angesichts der Pracht schon der blanke Neid packen. “Was macht eigentlich den Unterschied zu meinen Bildern?”, mag er sich fragen. Da fallen mir spontan ein: Eine Plaubel-Großbildkamera, die handtuchgroße Filme aufnimmt, und einen Assistenten (oder zwei), der sie trägt. Dazu eine hydraulische Hebebühne oder ein Gerüst für das Team. Wenn´s sein muss wird der Petersplatz oder das Brandenburger Tor für die Öffentlichkeit eben gesperrt, kein Problem! Abers sonst sehe ich da kaum einen Unterschied.
Der Mann ist im Geschäft bei Museen und Banken, Geld spielt keine Rolle! Ja und dann hat er noch geschätzte 35 Jahre lang Erfahrungen gesammelt. Das macht den Unterschied! Die Ausstellung geht bis 19.06.2011
Nachdem dem vielgescholtenen Noch-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sein Doktortitel aberkannt worden ist und er auf der Rangliste der “meistgeliebten” Politiker seinen Spitzenplatz verloren hat, sucht er neue Herausforderungen, die ihm mehr liegen – denn das Ministeramt dürfte auch bald “perdü” sein.
WUPPERKLICKER macht sich Sorgen um die Zukunft unseres KTvG. Wann hat es seit Franz-Josef Stauß ein solches Ausnahmetalent in Deutschland gegeben?
Doch jetzt die gute Nachricht: Karl-Theodor zu Guttenberg wurde auf Anhieb zum neuen Prinzen der Wuppertaler Narren gewählt und er fühlt sich offenbar sauwohl dort: “Endlich kann ich meine wahren Qualitäten ausspielen und zeigen was in mir steckt” waren seine Worte. Wir freunen uns über das frische Gesicht und rufen ein dreifach-donnerndes Wuppdicka!!!
Und einen neuen Titel hat´s auch nocht.


































